05 Dezember 2006

 

USA

Zoltan (gaaaanz hohes Tier bei AFS) und seine deutschsprachige WG in Berkeley (einer Studentenstadt bei San Francisco) hat uns sehr freundlich aufgenommen. Zoltans erster Komentar zu Max war "cool, voll der Jesus" und er bezog sich wohl auf Max' Bart, der zu dem Zeitpunkt 3 Monate lang keinerlei Klinge gesehen hatte (was wohl auch dazu beigetragen hat, dass er bei der Einreise erstmal rausgeholt und einer zweiten Befragung unterzogen wurde, bevor Zoltans Verbuergung fuer ihn dazu beigetragen hat, dass ich nicht in der Ankunftshalle verzweifelt bin). In den naechsten Tagen kam er dann auch ab, der Bart und ich wusste nicht , mit wem ich reise, denn Max hat extrem abgenommen und vor mir stand kein Baer mehr, sondern ein hochgewachsener Juengling.
In den naechsten Tagen haben wir verschiedene Ausfluege an der Kueste gemacht und sind einmal in der San Francisco Bay Segeln gewesen. Fuer koestliche Abendessen hat Papa Zoltan wunderbar gesorgt.

Versuesst wurde uns die Zeit mit der Anwesenheit von Max' Freund Nikki, den er ueber AFS in Mexico kennengelernt hat und der gerade sein FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) in South Dakota (bei AFS, oh Wunder) hinter sich bringt und uns besuchen kam (Foto!). Gemeinsam sind wir durch San francisco gelaufen und haben auch Alcatraz, das Hochsicherheitsgefaengnis (Foto), angeschaut, was ziemlich gut war, denn die Audiofuehrung, die im Preis mitinbegriffen ist, ist sehr gut gemacht und erinnert an eine Kassette von den 3 ???, die man aber selbst mitverfolgen kann.
Mit Nikki und der WG sind wir dann ein Wochenende durch wunderbare Herbstlandschaft nach Portland, Oregon gefahren, wo ich den Genuss hatte, meine liebenswerte Grosstante Anita (Foto) und ihren Mann Marvin zu besuchen, die ich seit 8 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Es war sehr interessant, Geschichten ueber meinen Grossvater vaeterlicherseits zu hoeren und darueber, wie es fuer meine Grosstante war, mit 17 Jahren alleine in die USA auszuwandern. Aber auch hier war mir die Zeit natuerlich nicht genug!

Nachdem Nikki wieder abgeflogen war, sind Max und ich nach L.A., wo wir zuerst Korbinian gesuchten, der gerade sein Auslandsjahr mit AFS im Orange County verbringt. Er hatte uns eine Familie organisiert, die uns in ihrem riesen Haus mit Pool, Jacuzzi und 2 wurschtartigen Hunden offenherzig aufnahm. Korbi ist zum Glueck noch genauso durchgeknallt wie liebenswert wie wir ihn auf Deutschland weggeschickt haben udn gibt sich alle Muehe, Ami zu werden und so hat er uns einen Tag lang stolz durch seine High-School geschleust, was fast eine AFS-Erfahrung an sich war...ziemlich unuebersichtlich so eine Schule mit 2000 Schuelern! 'The O.C.' ist sehr aesthetisch, waer aber nichts zu leben fuer mich, sorry Korbi!


Danach haben wir unsere liebe Freundin Anais besucht, und es war so schoen, sie wiederzusehen! Wir haben sie ein paar Tage lang begleitet, sind mit ins Restaurant gegangen, in dem sie arbeitet und waren 2 Tage in der Uni, wo wir Franzoesisch und Italienisch mitgelernt haben, denn sie studiert Sprachen. Dort haben wir ihre Freundinnen kennengelernt und mit ihnen sind wir ans Meer gefahren. Bei Sonnenuntergang haben wir zufaellig einen Delphin springen sehen...Holywood und Universal City hat und die Anais auch noch gezeigt, was ganz witzig war, aber ohne Anais haetten wir uns vermutlich gelangweilt.
Ansonsten fanden wir L.A. als Stadt nicht sehr sehenswert; das Hauptproblem ist, dass es so schwer ist, sich zu bewegen, weil es sich so viel land erstreckt und der oeffentliche Transport katastrophal ist. an einem Tag sassen wir in 17 verschiedenen Verkehrsmitteln! Allergings ist es auch ganz spannend die ganzen Leute zu beobachten, so viele Latinos, die um sie Wette quatschen und viele Schwarze, die einfach lauthals in der U-Bahn singen oder rappen...

Zurueck nach San Francisco sind wir mit dem Zug an der Kueste entlang und hatten noch 2 schoene Tag in der WG mit einem 2. Thanksgiving Truthahn und sogar Karaoke am Abend des Abschieds!

Comments:
Clara,

das ist schon o.k. dass des nix fuer dich ist, am anfang war das auch schon zu ... na du weisst schon. aber seit dem ihr hier wart hat sich auch schon viel wieder geaendert, wenn man so nach na zeit sich seinen weg durch die materialistische oberflaeche gebuddelt hat (und glaub mir das braucht seine zeit) dann fuehlt man sich hier doch schon sehr heimisch und will dann auch ueberhaupt garnicht mehr weg, aber auch gar nicht. (na ja vil. fuers bier) manchmal ist man doch sehr ueberrascht von so viel freundlichkeit (wo mans garnicht erwartet) ... z.b. war ich im krankenhaus fuer 2wochen for 3 monaten und dann hat mich jeden tag eine mex. krankenschwester besucht und eine alte witwe die ich ueberhaupt vor meinem krankenhausaufenthalt nich gekannt habe oder du wirst ueber wochenende von anderen familien eingeladen die nur von dir von freunden gehoert haben. manchmal sind da aber auch so faelle wie mein gastbruder (aber hey - er ist immer noch mein bruder)
na ja aber ihr koennt versichert sein das ich hier (mit dem ein oder anderen wehwehchen) die bisher beste zeit meines lebens verbringe.

sonnige gruesse
korbi

p.s. an dem tag wo ihr wart ist davor was passiert was nicht haette passieren sollen, deshalb war mein gastvater so komisch drauf

haette fast familie wechseln muessen

aber nich wegen mir

mein gastvater wollte mich aber dann auch nich weg geben - gluecklicherweise
 
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