18 September 2006
Kulturschock Sydney
Ploetzlich sehen die Leute wieder alle "westlich" aus und die Klos sind sauber (und auch wieder "westlich") und haben Klopapier. Alles ist ein bisschen so wie daheim, nur lassen sich alle Schloesser komischerweise durch eine Schluesseldrehung "in die andere Richtung" oeffnen.
Sydney erinnert mich vom Stadtbild am ehesten an eine Mischung aus London und Portland, Oregon, falls ich mich noch richtig daran erinnere. zwischen den ganzen neumodischen Gebaeuden, die netterweise groessenteils keine Bausuenden sind, steht immer wieder eine alte Backstein-Kirche, Reihenhaeuser mit aufwendig verschnoerkeltem Gelaender oder ein 4-stoeckiges Einkaufszentrum im feinsten Jugendstil! und dann ist da noch diese komische Gebaeude am Hafen, weiss, mit Zacken, hat irgendwas mit Musik zu tun...
Die Luft ist frisch und mit der Luftfeuchtigkeit schwindet auch meine Braeune schon wieder, wie es scheint. Aus den Tropen in den Fruehling zu reisen fuehlt sich komisch an, auch wenn der Fruehling hier nicht vergleichbar ist mit dem deutschen. die Sonne ist tagsueber extrem stark, gleich am ersten Tag waren wir sogar schon im Meer, wenn auch nicht weit, weil die Wellen so stark sind. Und trotzdem wird es abends und im Schatten erstaunlich kalt. das erste Mal auf der Reise war ich froh ueber warme Duschen.
Vielleicht bekomme ich gerade jetzt heimweh, weil die Menschen euch physisch zumindest so aehnlich sind oder weil es auch von der Umgebung her "Zuhause" sein koennte, es aber einfach nicht ist. Oder weil weibliche Gesellschaft nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr unabdingbar ist, genauso wie eine Umarmung...
2 Tage spaeter sind wir schon fast alles abgelaufen, was es innerhalb des Stadtzentrums so zu sehen gibt und ich geniesse es sehr, in der Frueh alleine mit dem Bus und Musik in den Ohren an den Strand zu fahren, wo ich dann eine meiner 3 Surfstunden nehme, denen ich nicht wiederstehen konnte. Das ganze macht viel Spass, auch wenn ich noch nicht sehr viel stehe, aber immerhin hab ich schon 2 Wellen richtig genommen, was echt ein tolles Gefuehl war. Morgen ist erstmal die letzte Stunde, was auch nicht schlecht ist, denn das Wasser ist sehr kalt (deshalb ist der Kurs auch nicht so teuer..."Winterspecial"). das einzig schlechte am Surfkurs ist, dass meine zwei wunderschoenen Hennatatoos (linke Hand und rechtes Bein), die ich mir gezielt am letzten Tag in Singapur hab machen lassen, damit sie moeglichst lange halten, schon total verblichen sind, weil ich die ganze Zeit im Wasser auf dem Board rumhaenge...
In unserem Backpacker Hostel koennen wir kochen, was viel Spass macht, obwohl es mir immer schwer faellt, so hungrig nach den anstrengenden Tagen noch zu warten, bis das Essen fertig ist, wo einem doch vor der Tuer hundert fertige Essen harren...
Auch die Unkompliziertheit einer westlichen Stadt und bekannter Systeme und Sprachen schaetzte ich gerade sehr und die paar Stunden selbstbestimmter Einsamkeit. Es ist echt wichtig, ab und zu ein bisschen allein zu sein, sich nicht immer absprechen zu muessen, einfach das machen, wonach einem gerade ist, gerade wenn es "nichts tun" ist
Ach, so gerne wuerde ich euch noch die Fotos zeigen, aber ich hab es jetzt schon so oft versucht und es hat immer noch nicht funktioniert, leider. aber ich sag euch, das kommt noch! Wenn ihr ganz ungeduldig seid und auch noch einen Bericht aus anderem Blickwinkel sehen wollt, guckt doch mal auf Max' Blog: www.max-reist.blogspot.com
habt es gut!
eure Clara
Sydney erinnert mich vom Stadtbild am ehesten an eine Mischung aus London und Portland, Oregon, falls ich mich noch richtig daran erinnere. zwischen den ganzen neumodischen Gebaeuden, die netterweise groessenteils keine Bausuenden sind, steht immer wieder eine alte Backstein-Kirche, Reihenhaeuser mit aufwendig verschnoerkeltem Gelaender oder ein 4-stoeckiges Einkaufszentrum im feinsten Jugendstil! und dann ist da noch diese komische Gebaeude am Hafen, weiss, mit Zacken, hat irgendwas mit Musik zu tun...
Die Luft ist frisch und mit der Luftfeuchtigkeit schwindet auch meine Braeune schon wieder, wie es scheint. Aus den Tropen in den Fruehling zu reisen fuehlt sich komisch an, auch wenn der Fruehling hier nicht vergleichbar ist mit dem deutschen. die Sonne ist tagsueber extrem stark, gleich am ersten Tag waren wir sogar schon im Meer, wenn auch nicht weit, weil die Wellen so stark sind. Und trotzdem wird es abends und im Schatten erstaunlich kalt. das erste Mal auf der Reise war ich froh ueber warme Duschen.
Vielleicht bekomme ich gerade jetzt heimweh, weil die Menschen euch physisch zumindest so aehnlich sind oder weil es auch von der Umgebung her "Zuhause" sein koennte, es aber einfach nicht ist. Oder weil weibliche Gesellschaft nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr unabdingbar ist, genauso wie eine Umarmung...
2 Tage spaeter sind wir schon fast alles abgelaufen, was es innerhalb des Stadtzentrums so zu sehen gibt und ich geniesse es sehr, in der Frueh alleine mit dem Bus und Musik in den Ohren an den Strand zu fahren, wo ich dann eine meiner 3 Surfstunden nehme, denen ich nicht wiederstehen konnte. Das ganze macht viel Spass, auch wenn ich noch nicht sehr viel stehe, aber immerhin hab ich schon 2 Wellen richtig genommen, was echt ein tolles Gefuehl war. Morgen ist erstmal die letzte Stunde, was auch nicht schlecht ist, denn das Wasser ist sehr kalt (deshalb ist der Kurs auch nicht so teuer..."Winterspecial"). das einzig schlechte am Surfkurs ist, dass meine zwei wunderschoenen Hennatatoos (linke Hand und rechtes Bein), die ich mir gezielt am letzten Tag in Singapur hab machen lassen, damit sie moeglichst lange halten, schon total verblichen sind, weil ich die ganze Zeit im Wasser auf dem Board rumhaenge...
In unserem Backpacker Hostel koennen wir kochen, was viel Spass macht, obwohl es mir immer schwer faellt, so hungrig nach den anstrengenden Tagen noch zu warten, bis das Essen fertig ist, wo einem doch vor der Tuer hundert fertige Essen harren...
Auch die Unkompliziertheit einer westlichen Stadt und bekannter Systeme und Sprachen schaetzte ich gerade sehr und die paar Stunden selbstbestimmter Einsamkeit. Es ist echt wichtig, ab und zu ein bisschen allein zu sein, sich nicht immer absprechen zu muessen, einfach das machen, wonach einem gerade ist, gerade wenn es "nichts tun" ist
Ach, so gerne wuerde ich euch noch die Fotos zeigen, aber ich hab es jetzt schon so oft versucht und es hat immer noch nicht funktioniert, leider. aber ich sag euch, das kommt noch! Wenn ihr ganz ungeduldig seid und auch noch einen Bericht aus anderem Blickwinkel sehen wollt, guckt doch mal auf Max' Blog: www.max-reist.blogspot.com
habt es gut!
eure Clara
