19 August 2006
Japan 2
Kurz vorne weg: irgendetwas stimmt mit den Fotos nicht und deshalb habe ich jetzt fuer die naechsten 2 Eintraege keine. Das tut mir sehr Leid, denn ich denke, sie sind eigentlich sehr schoen und man kann sich mehr unter meinen Gedankengaengen vorstellen, aber vielleicht kann ich sie irgendwann im Nachhinein noch einfuegen...

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht und wie die Tage zu verschwimmen beginnen, die Impressionen bleiben und die Muedigkeit waechst!
Entschuldigt bitte, dass ich jetzt nicht mehr so auf die Recht- bzw Gross- und Kleinschreibung achten werde und bitte auch die (schon im ersten Text entdeckten) stilistischen Fehler, oder wenn ich ganze Satzteile oder Worte vergesse. Wer meinen Perfektionismus kennt, weiss, dass ich eigentlich einen anderen Anspruch habe, aber der Aufwand ist mir in der knappen Zeit einfach zu gross und ich denke, ihr werde mich trotdem verstehen. Ich moechte auch nicht mehr alles so detailiert schildern, sondern...naja, mal gucken. Und die Qualitaet der Fotos wird hoffentlich auch wieder besser, mal gucken, woran das jetzt liegt und wie es in Zukunft ist...
Ach ja, die Reise in Japan
Wir sind in Kyoto angekommen, letzten Samstag (5. August?) und es war bruellend heiss und schwuel. Dem beeindruckenden Bahnhof konnten wir erstmal gar nciht viel Aufmerksamkeit schenken, aber vor unserer Abreise haben wir noch viele Fotos gemacht. die genauen Zahlen hab ich vergessen, aber es waren ungefaehr 5 lange Rolltreppen und 3 kleine normale treppen oder wahlweise vielleicht 9 normale Treppen, die einen aufs gartenartige Dach mit endlosem Blick gefuehrt haben und einen den ganzen geschwungenen Glas-Stahlbau aus noch mal anderen Blickwinkeln betrachten liess. einfach irre Architektur. Kyoto selbst hat mir auch sehr gut gefallen, irgendwie ist es viel wohnlicher dort als in Tokyo. Das Bussystem ist verstaendlich und auch die Leute scheinen, trotz lustiger Mode, normaler, zugaenglicher, nicht so abgedreht oder businesslike wie in Tokyo. Wir sind einmal auf dem Weg zu einem "night walk", der im lonely planet beschrieben war, vom beschriebenen Pfad abgekommen und in eine Staendestrasse eingebogen, die irgendwie im Fluss verlief, auf so einer Art Mole, parallel zum Ufer. Die Laternen und das Ambiente direkt am Fluss haben mich stark an Paris erinnert, aber die Leute aus den Staenden haben uns die ganze Zeit nie gesehene Sachen zum Essen oder komische Spiele angeboten. das ganze lief an einer Meile von gelblich erleuchteten Haeusern mit riesen Fenstern und weiter unterhalb an nebeneinander aufgereihten super gemuetlich aussehen, schumrigen Restaurants vorbei, die aus Holz waren und auf Stelzen halb ins Wasser reinragten. Auf dem Rueckweg, sind wir eine Strasse entlanggelaufen, in der sich viele junge Leute getummelt haben, einfach gemuetlich rumsassen oder standen, mal mit einem Bier in der Hand; ganz so, dass ich mir vorstellen haette koennen, in Muenchen zu sein. Dann kommst du wieder an merkwuerdigen Schaufenstern vorbei, die halbnackte Anime-Maedchen (japanische Comics) auf Plakaten in Neonlicht zeigen und vor denen Maenner in Anzuegen stehen und sehr ernst gucken und du fragst dich wieder, worums geht, aber diese komischen Seiten nehmen nicht so Ueberhand wie in Tokyo.
Was an Kyoto natuerlich noch beeindruckend ist, sind die vielen Tempel und Schreine und auch die Burg, die eigentlich keine Burg ist, so zerbrechlich und fein, wie sie gebaut ist, aber sie hat riesige Mauern und einen Burggraben und laesst einen ahnen, wie Japan mal gewesen sein muss. Und dann gibt es diese Tempel, die aussehen wie alle anderen auch und dann stehen ploetzlich woertlich 1000 vergoldete Statuen, jede mit 33 Armen vor dir und beten oder nicht so viele, aber riesige und beeindruckende Goetterbilder bauen sich vor dir auf und du traust dich nicht mehr, laut zu reden. Auch in Nara, wo wir von dem kostenlosen "Student Guide" profitiert haben (Studenten, die ihr Englisch aufbessern wollen, fuehren Touristen), waren die religioesen Staetten unglaublich eindrucksvoll. Wir standen im groessten hoelzernen Gebaeude der Welt "Todaiji-Tempel"/"Daibutsu-den", in dem dir ein riesiger (!!!) Medizinbuddha zu verstehen gibt "Keine Sorge; ich werde dich heilen" und haben von unserer suessen Fuehrerin Kana jede Statue und fast jeden Stein erklaert bekommen, sind durch "das Nasenloch des Buddhas" geschluepft, weil das gluecklich und gesund machen soll und sind dann, nach einem sehr leckeren Essen in einem Restaurant, doch noch laenger in Nara beblieben, weil zufaellig ein mehrtaegiges Lichterfestival war, bei dem in der ganzen Stadt Tausende von Laternen aufgestellt wurden und alles "in einem anderen Licht" erschienen liessen, was wunderschoen war. was ich noch nicht erwaehnt hab, weil es mich persoenlich nicht besonders beruehrt, sind die ganzen Rehe, die frei und zahm bzw aufdringlich in Nara rumlaufen. Weil die oberste Gottheit des Shintuismus auf einem weissen Reh das erste Mal nach Nara gekommen ist, sind diese heilig und geschuetzt und duerfen machen war sie wollen, und das ist vor allem von Touristen gefuettert werden und zur Entspannung zwischendurch im Schatten liegen...
Wir wollten den Night walk durch "Gion" in Kyoto ja eigentlich nur verschieben, haben ihn dann allerdings nicht mehr geschafft, weil wir so lang in Nara geblieben sind und dadurch vielleicht die Chance, den Blick auf eine Geisha zu erhaschen, verpasst, aber ein Grund mehr, Kyoto (und Nara) wieder zu besuchen.
Uebrigens wird am letzten Tag des Lichterfestival auch der grosse Tempel innen erleuchtet, so dass man von einem bestimmten Punkt aus von draussen, genau sein beruhigendes Gesicht in Gold durch ein kleines Fenster leuchten sieht. Wunderschoene Postkarten!
Am Dienstag sind wir dann nach Osaka abgereist, wo wir in einem schrecklichen, heruntergekommenen Viertel gewohnt haben, aber die Gesellschaft von Max's Freund Shouta (die beiden haben sich in Mexico ueber AFS kennengelernt) und dessen Freundin sehr genossen.
Gleich am naechsten Morgen ging es leider ohne Markus, unseren Beschuetzer und Stadtplanhalter, nach Hiroshima weiter. Dort angekommen, haben wir durch die tolle Touristeninfo eine Jugendherberge ausfindig machen koennen und sind dann mit der Trambahn zu einer der Atombomben-Gedenkstaetten sowie ins Museum gegangen. Das ganze war erschuetternd und sehr informativ; man greift sich oft einfach nur an den Kopf und fragt sich, warum man gerade Mensch werden musste; aber Hiroshima ist, wie mir meine Mutter schon berichtete, eine sehr offene, freundlich Stadt, die aus dem schrecklichen Schicksal offensichtilich viel Gutes fuer sich ziehen konnte. Mit dem Zug anschliessend ans Meer und mit der Faehre zu einem der schoensten Orte Japans, einer Insel "Miyajima-guchi" (oder so aehnlich), die ein rotes Tor vorgelagert hat, und die bei dem Sonnenuntergang, den wir sahen, unbeschreiblich war. Das sind die Momente, die unvergesslich bleiben, hoffe ich instaendig.

20 min vom Hauptbhf mit dem Zug nach Saka, dorf nur ein kaputtes oeffentliches Telefon gefunden, weil wir in der JuHe anrufen wollten, um abgeholt zu werdengefahren, und auch hier sind wir mal wieder auf japanische Freundlichkeit gestossen: wir wollten den Bahnhofsvorsteher nur nach dem Weg fragen und er rief gleich selbst dort an und wir wurden abgeholt. Kurvige Strassen, ein viel zu langer Weg zu laufen, vor allem mit unserem Gepaeck. Oben, im schoenen, einfachen sauberen Hostel mit Tatami-Matten in 2 verschiedenen Zimmern: Max mit einem 16-jaehrigen und einem Japaner um die 30, ich mit einer ca 60-jaehrigen Dame. Jeder hatte seine tollen Gespraeche, die wohl aber ziemlich verschieden waren! Japaner sind aber einfach toll.
Am naechsten Morgen auf dem Weg in die Stadt haben wir uns lange mit 2 Spaniern unterhalten, die 3 Wochen in Japan unterwegs und auch ganz begeistert sind. Dann wollten wir unbedingt zu einem Onsen und wollten dafuer in eine Art Nationalpark fahren, nach kleineren Komlpikationen sassen wir dann auch endlich im richtigen Bus und fuhren dann fast andertalb Stunden ins Landesinnere von Sued-Kiushu. Obwohl ungewollt, war das auch irre; die Landschaft hat mich sehr an Honduras erinnert, die Waelder, die sich auf runden Huegeln erstrecken, aber die Farbe ist nochmal anders und die grellgruenen Reisfelder mit ausgemergelten Figuren mit Hut darauf zwischen den geschwungenen Holzhaeusern, passen nur hierher. Irgendwann oben angekommen, nachdem wir den Busfahrer davon ueberzeugt haben, dass unser JapanRailPass auch in diesem Bus gelten muesse, waren wir in einem anderen Onsen als geplant angekommen. dieses war nicht draussen, aber fuer uns immer noch gut genug. Das Wasser ist unglaublich heiss und ich weiss immer noch nicht, was ich alles falsch gemacht hab, aber toll war es trotzdem. Da die ganze Aktion sehr zeitaufwendig war, obwohl wir kaum eine Stunde im Onsen selbst verbracht haben, konnte der Max die Burg von Hiroshima nicht mehr ansehen, aber gelohnt hat es sich auch wegen dem Einblick ins Land.
Die naechste Zugfahrt ging nach Takamatsu, einer Stadt im Norden von Shikoku, ueber Okayama. die Ueberfahrt auf der riesigen Bruecke war geisterhaft; gerade in der Daemmerung schwebten wir ueber dem Meer und die Stimmung mit dem Blick auf den Nebel, kleine bewaldete Inseln, dahinter die grossen, und immer mehr aufblinkende Lichter aus dem unbestimmten Blau in allen Schattierungen waren eindrucksvoll; fuer mich eine Erinnerung an Lummerland (Jim Knopf und Lukas, der Lokomitivfuehrer)....
Dazu kam noch, dass sich das Buch "Wir sind Gefangene" von Oscar Maria Graf immer mehr zuspitzte und mich sehr bewegte.
In Takamatsu trafen wir Max' Tante Shoku, die uns gleich zum Essen einlud und dann, nach weiterer kurzer Zugfahrt ins Hotel brachte, das ihre Mutter uns bezahlte. Max und ich mussten ziemlich losprusten, als wir mit keiner sauberen Unterhose im riesigen Backpacker-Rucksack auf dem mueden Ruecken in die geschniegelte Hotellobby eintrafen. Das war Luxus, sodass wir wegen der modernen Technik das Licht nicht mal anknipsen konnten, ohne bei der Rezeption noch mal nachzufragen, wie...das Licht der Tennisplaetze wurde gerade ausgeschaltet als wir um halb 11 ankamen und nach der Besichtigung des hoteleigenen Onsens, trafen wir auf 3 Karaokeraeume, sodass wir im Schlafanzug und Yukata-aehnlichen Bademaenteln noch 5 wunderbar-schreckliche Schlager schmettern konnten, bis uns ein ernster Herr des Hotels darauf aufmerksam machte, dass es schon sehr spaet sei...ein etwas kurzes, aber grosses Vernuegen.
Nach einer weiteren kurzen Nacht, weil wir das Onsen ja ausnutzen und auch den Tag nutzen mussten, fuhren wir zu den Eltern von Shuko und anschliessend besuchten wir mit ihr und ihrer Tochter (also mit Max' halbjapanischer Cousine) einen sehr schoenen, grossen Park in Takamatsu und nahmen dort auf Tatami-Matten endlich einen echten gruenen Tee ein, was wir uns bisher nie geleistet hatten; allerdings hat die Teezeremonie selber leider nicht vor unseren Augen stattgefunden, sondern wir haben nur den Tee serviert bekommen...aber so schoene, lichte Gebaeude. eigentlich viel zu fein und zart, um sie "Gebaeude" nennen zu koennen...
Die Ueberfahrt zurueck zur Hauptinsel war ganz anders, hell und gruen und auch die Fahrt nach Nagoya war noch mal toll, weil ich wieder andere Landschaftsformen Japans entdecken konnte: Felder, frisch, feucht, gruen, baeuerlich, laendlich, es hatte geregnet.
In Nagoya den lieben Markus zum letzten Mal am Bahnhof getroffen und dann weiter nach Tokyo, mit einigen selbstverschuldeten Zugkomplikationen, die mich in Kombination mit all der Muedigkeit an den Rand der Verzweiflung brachten. Als wir dann nach 10 Uhr abends an Manamis Metrostation ankamen, war ich sehr erleichtert ueber so eine lustige, freundliche Grossfamilie! Die Mutter kocht soo lecker und hat mich gleich am ersten Abend ausgefragt, was ich denn am liebsten mag und was ich noch nicht probiert haette. das gab es dann die naechsten Tage, sogar ein OBENTO hat sie gemacht, eigentlich eine Art Picknick-Schale mit vielen verschiedenen Kleinigkeiten drin, die man auf Reisen oder eben auf Ausfluegen oder in die Schule mitnimmt. das gabs dann extra fuer mich zum Abendessen auf dem Esstisch; so suess sind die!
Um euch noch mehr zu verwirren: mein, also unser Gastbruder Tito aus der honduranischen Familie ist zur Zeit als Austauschschueler in Japan und kam am Samstag auch zur Manami, sodass jetzt 3 Mitglieder der Familie, die gemeinsam in Honduras gewohnt hat, kurzzeitig in Japan vereint waren und unter einem Dach wohnten!
Manami wollte am Samstag unbedingt mit uns zu einem riesigen Feuerwerk in japanischer Tracht gehen. da dem Max die Tracht vom Vater nicht passte, haben sie ihm eine eigene gekauft und mir einen Frisoeurbesuch bezahlt, weil ich die ganze Zeit davon geredet hab, dass die Japanerinnen so coole Haarschnitte haben...abends hat es dann geregnet, sodass wir nur wieder zu Perikura gegangen sind und unser Aussehen dokumentiert und komentiert haben. das Feuerwerk war am naechsten Tag und sehr schoen und lang (1 stunde!), aber sowas bewegt mich ja nicht so wahnsinnig. besser fand ich, dass wir tagsueber wieder in den verrueckten Strassen Tokyos rumgelaufen sind und lustig angezogene Maedchen fotografiert haben.
Am Montag war dann der Geburtstag von Manamis Vater. Nachdem uns die Mutter mit dem Gepaeck geholfen hat, haben Max und ich mittags eine Freundin von mir aus Muenchen getroffen und sind am Kaiserpalast entlang (in den Park darf man leider nicht) gelaufen und haben dann das Tokyo International Forum mehr oder weniger zufaellig gefunden; auch ein irres Gebaeude, wie ein Raumschiff!
Spaeter haben wir dann keine Zeit mehr gehabt, um ein letztes Mal Perikura zu machen, was sehr schade war, aber "Papa" hat uns mit seinem kleinen, geschniegelten Audi (mit Fernseher) abgeholt und wir sind durch den Businessdistrict zum Mori Tower gefahren, was auch eigentlich unser letzter Wunsch in Tokyo war. das ist ein riesiger Turm, der angeblich alles, was man sich vorstellen kann unten drin integriert hat, also von Supermarkt ueber UBahnstation usw, auch ein Hotel, und zwar war das das Hyatt Hotel, welches fuer mich ja sehr wichtig ist, weil es in "Lost in Translation" der zentrale Handlungsort ist; jedenfalls ist der Papa aus Versehen zu denen gefahren, und der Mensch, der einem immer die Tuere aufmacht (hab den franz. Ausdruck vergessen...), hat uns die Tuere aufgemacht und es war wie im Film, solange bis der Papa gecheckt hat, dass wir falsch sind. Dann mussten wir weiter, aber das war nicht weniger spektakulaer, denn man musste mit dem Auto in so eine Art Garage fahren, bis an eine ganz bestimmte Stelle, dann aussteigen, abschliessen, hinter eine Glastuer gehen und dann zugucken, wie das Auto auf einem seitlich zum Fahrzeug verlaufenden Fahrband in der Wand neben an veschwindet, wo es dann in einem Aufzug irgendwohin gebracht wird. das war so futuristisch! im ersten Aufzug konnten wir nur 3 Stockwerke hochfahren, wo dann schon verschiedene Platformen waren, die wir leider nicht betreten konnten, weil der Papa es eilig hatte. nach der Kasse (wir sind natuerlich eingeladen worden) sind wir in einen anderen Aufzug gelotst worden, nach einem Sicherheitscheck wie am Flughafen (d.h. Max und ich hatten jeder unbemerkt ein Taschenmesser dabei...), und in den 52 Stock hoch. Ein irrer Blick bot sich uns, direkt vor uns der Tokyo Tower und dahinter bei beginnender Daemmerung die unglaublichen Weiten Tokyos mit einer immer mehr zunehmenden Anzahl an Lichtern, bis es irgendwann ein Meer aus flackernden Punkten im Schwarz war. Der Vater hat sich kaputt gelacht, wie viele Fotos wir gemacht haben und hat dann zusaetzlich ein Schweinegeld dafuer gezahlt, dass wir auf einer noch hoeheren Plattform mit noch besserem Blick auf den Tokyo Tower ein Foto von uns 4er in die Hand gedrueckt bekamen. Durch die Ausstellung des beruehmten Mori Modern Art Museum hat er uns dann noch gefuehrt, allerdings am Ende eher rausgeschleift, weil es schon so spaet geworden war und wir ja noch Zuhause Geburtstag feiern wollten. War ein bisschen schade, weil die Ausstellung ziemlich interessant war, aber zT hab ich auch nicht genuegend Beschreibungen gefunden und haette mich besser mit den einzelnen Kunstwerken auseinandersetzen muessen. Zu Hause haben wir dann die ganze Familie wieder getroffen (Manami war den ganzen Tag ueber im Paukstudio gewesen, um die Aufnahmepruefung fuer die gewuenschte Uni im Februar zu bestehen) und vor dem Abendessen wurden die Kerzen des Geburtstagskuchen angezuendet (die in der Mitte hat die Melodie von Happy Birthday gespielt) und Fotos gemacht. Waehrend des Obentos haben wir erst den Weisswein getrunken, den ich mitgebracht hatte, dann haben die Jungs und der Vater Bier getrunken und dann so viel Sake, dass mein kleiner Bruder total besoffen war. Das ganze war ziemlich lustig und wurde dann auch noch ein bisschen unangenehmer, aber Manami hat mir versichert, dass niemand der Familie den Vater je so gluecklich wie an diesem Abend gesehen haben, weil er es so genossen hat, Soehne zu haben und dass ihm ein vollgekotztes Bett das sicher wert waere. Weiss nicht, wie die Mutter das sieht, sie schien das Getrinke nicht so zu befuerworten und sie war ja dann letztendlich wahrscheinlich auch die mit der meisten Arbeit...
mir hat die Manami dann noch auf ihrer E-Gitarre vorgespielt und dazu gesungen, was ich ganz toll fand; so hab ich noch eine neue wunderbare Seite von ihr kennengelernt. der Abschied am naechsten Tag war umso verschlafener und umso trauriger. Manami musste ja wieder zur Schule und die Eltern und Tito haben uns zum Flughafen gefahren. Die erwarteten Komplikationen beim Check-in nach der Geschichte mit London-NewYork sind nicht eingetreten und obwohl es schwer war, die weinende Mutter und den niedergeschlagenen Tito und Vater so stehen zu lassen, haben Max und ich ausser Sichtweite schon wieder lachen koennen.
Dass wir nicht wie geplant auf den Fuji San gestiegen sind hatte viele Gruende und das ist wiederum ein Grund, bald wieder herzukommen!
Comments:
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Querida Clara,
tu no puedes imaginar como me encanta leer todo esto!! en serio, es ist so schoen was du alles erzaehlst und wie du es beschreibst! da kriegt man echt eine schoene idee davon, wie es euch ergeht, obwohl mir der max ja auch viel erzaehlt.
Hier in Honduras ergeht es mir sehr gut, in Daniel habe ich einen superlieben Freund gefunden! Leider konnte ich Yunior noch nicht erreichen, ich hoffe das gelingt mir bald. ich weiss ja nicht, wann du diese nachricht lesen wirst, aber ich wuensche dir einen wunderschoenen tag und ganz viel spass!!!
alles liebe, con mucho cariño,
Laura
tu no puedes imaginar como me encanta leer todo esto!! en serio, es ist so schoen was du alles erzaehlst und wie du es beschreibst! da kriegt man echt eine schoene idee davon, wie es euch ergeht, obwohl mir der max ja auch viel erzaehlt.
Hier in Honduras ergeht es mir sehr gut, in Daniel habe ich einen superlieben Freund gefunden! Leider konnte ich Yunior noch nicht erreichen, ich hoffe das gelingt mir bald. ich weiss ja nicht, wann du diese nachricht lesen wirst, aber ich wuensche dir einen wunderschoenen tag und ganz viel spass!!!
alles liebe, con mucho cariño,
Laura
Gut zu hören, dass Ihr noch viel Spass hattet! Das mit dem Fuji-san tut mir leid, aber der Berg läuft ja nicht weg :-) und vielleicht genießen wir ja dann doch noch den Sonnenaufgang auf dem Fuji-san gemeinsam.
Ich hab mal meine Bilder unserer gemeinsamen Tour durch Kyoto, Nara und Osaka online gestellt: http://homepage.mac.com/markusschuster/PhotoAlbum14.html
Euch noch viel Spass und alles Liebe,
markus
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Ich hab mal meine Bilder unserer gemeinsamen Tour durch Kyoto, Nara und Osaka online gestellt: http://homepage.mac.com/markusschuster/PhotoAlbum14.html
Euch noch viel Spass und alles Liebe,
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