04 August 2006

 

JAPAN 1: Tokyo...

31. Juli
Willkommen in Japan also



Nachdem uns die Sonne begruesste, genau wie auf der Fahne in sattem rot, nur noch mit Wolkenstreifen, was wunderschoen war und mir noch mal Mut gab, obwohl mir komischerweise kein bisschen mulmig war.
2 Stunden zu spaet kamen wir nach einem langen Flug und einer veraeltnismaessig kurzen Zugfahrt in Shinjuku an, einem der buntesten Orte Japans und vor allem einem der meist betretenen Plaetze der Welt (ca 3,5 Millionen taeglich, da kommt man sich als Muenchner etwas laecherlich vor), und fanden meine Freundin Ayako nicht. Wir fragten einen kompetent aussehenden Herren in schwarzem Anzug, ob er nicht wisse, wo sichdas naechste Internetcafe befinde, obwohl wir auch nicht so ganz wussten, was wir dort machen sollte; jedenfalls begann er, angestrengt nachzudenken und zunehmend verzweifelt drein zu schauen. Neben "aehm" meinte er dann auch noch, in der naechsten U-Bahnstation sei vielleicht eines im Bahnhof. Also zogen wir weiter auf die Suche nach einem Internetcafe, weil wir nicht glaubten, dass es hier in Japan nicht auch unmittelbar ein Internetcafe gaebe. Nachdem wir von einem Jungen in ziemlich moderner Kleidung, auf den wir zugingen und auf Englisch zu fragen begannen, mit Gesten zu verstehen bekamen, dass er uns keinerlei Informationen geben koenne, steuerten wir auf ein Reisebureau zu, allerdings kam der Geschaeftsmann plotzlich von hinten angelaufen und bedeutete uns, nicht hineinzugehen, sondern draussen zu warten, bis er wiederkomme. Ueber einige Umwege gelangten wir dann zu einem nah gelegenen schmalen hoeheren Haus mit einem komplett verrauchten McDonalds untern drin und zwei Internetcafes in den hoeheren Stockwerken. In einem angekommen, musste ich auch fuer die 5 Minuten, die ich brauchte, um aus Versehen einen Knopf zu druecken und alles in japanische Schriftzeichen umzuwandelnu und somit gar nichts zu erreichen, 300 yen bezahlen, was dann nicht so schlimm war, weil ich die Handynummer von Ayako doch bei mir hatte. Aber das naechste Telefon schien noch weit entfernt. Ein Arbeiter aus dem Internetcafe sah sich irgendwann gezwungen, uns zur naechsten Poststation zu bringen, weil er erst dachte, dort koenne man ein Telefon benutzen. Als das nicht der Fall war, suchte er uns lange ein oeffentliches Telefon, das dann nur mit Telefonkarte zu benutzen war und das schien ihn sehr aus der Fassung zu bringen. Ich weiss nicht, ob wir nicht einfach eine Telefonkarte haetten kaufen koennen, aber jedenfalls rannte er dann zurueck zum Internetcafe, wo er sein Handy holte, um damit meine Freundin anzurufen und mit ihr einen Treffpunkt auszumachen. Ayako schien kein bisschen veraergert, dass sie 3 Stunden auf uns gewartet hatte und versicherte, dass die Freundlichkeit, mit der wir empfangen wurden, reiner Zufall sein muesse, weil die Japaner eigentlich gar nicht, und schon gar nicht zu Fremden zuvorkommend waeren. Aber auch wegen unserer weiteren Erfahrungen hier, glauben wir ihr dieses eine Mal nicht.




Wir fanden es eigentlich schon lustig, dass das unser Einstieg in die naechsten Monate sein sollte, aber das merkwuerdige war auch, dass wir kein bisschen in Panik waren oder je daran zweifelten, aus dieser Situation bald wieder heil rauszukommen. Hoffentlich geht das so weiter!

Als wir unsere teils sehr schweren Sachen in Ayakos Haus abgelegt hatten, ging es bald darauf zu einem grossen, nur einmal im Jahr stattfindenden, AFS-Fest, die dieses Jahr unter dem Motto "Latino-Party" stand. Wir fanden uns in einem sehr kleinen Raum mit vielen japanischen AFSern, die tanzten und gutes Bier oder irgendeine suesse Pansche tranken und ganz begeistert waren von blonden Koepfen zwischen ihrem Gehuepfe. Viele sprachen uns dann auf spanisch an, ein Maedchen, Asagi, das uns dann den ganzen gestrigen Tag durch Tokyo begleitete, sogar in gutem Deutsch mit bayrischer Note. Sie kam letztes Jahr aus Deutschland, genauer aus einem 600 Personen-Dorf in der Naehe von Augsburg, zurueck und fliegt morgen ihre geliebte Gastfamilie besuchen. Beim Mittagessen mit ihr haben wir gelernt, dass niemals zwei Menschen gleichzeitig auf einmal ihre Staebchen benutzen durfen, weil das nur gemacht wird, wenn man die Gebeine der eingeaescherten Toten aus dem Feuer holt. Was man nicht alles lernt!
Wir waren am ersten Abend einfach sehr muede, aber wir wurden einfach grundsaetzlich eines besseren belehrt, was die Zurueckhaltung der Japaner angeht. Sie sind sehr direkt auf uns zugegangen und haben unsere Gesellschaft sichtlich genossen, wobei die Ayako uns versichert, dass AFSer einfach ganz anders seien als andere Japaner. Irgendwann hat das ganze ansprechen dieser in alle Welt gereister „Returnees“ allerdings dazu gefuehrt, dass wir total verwirrt waren, was die Sprachen angeht; immer gerade die Leute, die eine Sprachen nicht konnten, sprachen wir in jener an, bis wir an ihrem Lachen gemerkt haben, dass irgendetwas nicht stimmt, oder machmal rutschen immer noch beim Erzaehlen fremdsprachige Worte in die Erzaehlungen, ohne dass wir es merken, auch weil wir nicht einheitlich miteinander reden.


1. August
Gestern haben wir tagsueber mit Asagi unsere ersten Tempel und Schreine besichtigt und dabei auch einen guten Wunsch und eine schlechte Schicksalsbeschreibung vor die Tempel gehaengt haben.



Abends sind wir in einem japanischen Restaurant essen gegangen mit Asagi, Ayako und den 3 anderen Jungs, die wir letzten September in Muenchen kennengelernt haben. Sie haben immer wieder Gerichte bestellt, die wir uns alle geteilt haben, Waehrenddessen haben die Jungs Bier getrunken und spaeter mussten wir alle Sake tringken, bzw Imojyouchu, eine Art Sake, aber nicht aus Reis, sondern aus Kartoffeln, den man, wie wohl alle Arten von Sake starkt mit Wasser verduennt. Beieindruckend war neben den Delikatessen, dass Koshi, der einzige von unseren Begleitern, der schon arbeitet, die Haelfte des Essens fuer alle bezahlte, mit der Begruendung, er habe nicht viel Zeit, das verdiente Geld auszugeben. Das Essen war tatsaechlich sehr lecker, aber an diesen Sake muss ich mich noch ein bisschen gewoehnen.



Gestern abend, wie auch nach der AFS-Party, sind wir auf meine Anregung hin Fotos machen gegangen. Das macht man in kleinen Automaten, so wie bei uns die Passfotos, aber es sind sehr viele und der Hintergrund aendert fuer jedes neue Bild die Farbe wie ein Buehnenbild und anschliessend kann man die Fotos an einem Computer bearbeiten und lauter lustige Symbole einfuegen, oder in allen moeglichen Farben draufschreiben oder auch Rahmen und Verkleidungen aufsetzen. Das kannte ich schon von meiner japanischen Gastschwester in Honduras und es macht riesen Spass, weil es so albern ist. Der erste Automat konnte ein Bild auch an eine email-Adresse senden, allerdings leider ohne die digitale Bearbeitung.






Heute war ein guter Tag. Wir haben mit Kaori, einer AFSerin, die in Australien war, den Tokyo Tower (etwas kleinere Nachbildung des Eifelturms in rot und weiss) von unten gesehen und sind dann mit ihr und Mittagessen aus dem Supermarkt hoch auf das Rathaus Tokyos, also umsonst in den 45sten Stock und haben dort am Fenster gespeist, was sehr nett. In Shinjuku trafen wir dann Kanaori, die mit AFS in der deutschsprachigen Schweiz war, und gingen mit ihr von Harajuku aus in eine Strasse, die beruehmt ist fuer die vielen fancy gekleideten Jugendlichen und grellbunten Geschaeften, aus denen die Musik nur so herausplaerrt. Die Mode muss man tatsaechlich gesehen haben, denn soviel Fantasie und Moeglichkeiten im Styling haben wir Europaeren gar nicht, als dann wir uns so was ausdenken oder vorstellen koennten. Nach einem Besuch im 100 Yen (ca. 68 Cent), in dem es, wie der Name schon sagt, nur Dinge fuer 100 Yen gibt, der aber trotzdem 3 Stockwerke besitzt, spazierten wir durch riesige Haeuserschluchten mit Modegeschaeften bis nach Shibuya, wo ich dann endlich weiche Knie bekam, bloss auf Grund der Andersartigkeit, der Aufregung und den unfassbaren Menschenmassen. „Skurambura (aus dem Engl. Scrambled) –irgendwas japanisches“ ist der Platz, den Charlotte (bzw eigentlich Scarlotte Johannson) im Film Lost in Translation ueberquert. Wenn die Ampel gruen wird und die Leute aus allen Richtungen ploetzlich wie in einer Schlacht auf einander zu gehen und dann auf einmal, wenn man den grossen Crash erwartet, einfach in einander fliessen wir selbstverstaendlich, dann ist es fuer mich einfach verblueffend, wie es ueberhaupt so viele Menschen auf einem Fleck geben kann und wie sie es schaffen, sich nicht gleich totzutrampeln, geschweige denn sich stark anzurempeln.




Nach diesen spannenden Momenten, trennten wir uns wieder von der ueber uns lachenden Kanako, um Ayako und ihren Freund zum Sushi essen zu treffen. Wir mussten ueber eine Stunde lang anstehen, aber die beiden versicherten uns, das sei die Qualitaet wert, denn es war eines der renomiertesten Sushirestaurants Tokyos. Tatsaechlich waren die vielen kleinen Platten zunaechst Mal eine farbenfrohe Augenweide und dann auch noch fantastisch gut, vor allem, wenn man so naiv ist wie ich, und erst nach der Haelfte des koestlichen Essens fragt, ob der Fisch denn roh sei, weil ich als Muenchnerin hauptsaechlich Sushi mit Gemuese bekommen habe und mir nicht darueber im klaren war, dass Sushi an sich "rohen Fisch" meint.




Krabbeninerein auf Salat und Misosuppe mit Fleisch und Oktopus zur Vorspeise, Sushi mit Flunder, Sardine, Makrele (besonders lecker), Archenmuschel (nie davon gehoert), Seeigel (nicht getraut, richtig reinzubeissen, sodass ich was geschmeckt haette, weil meine Eltern mich schon gewarnt hatten), das digitale Woerterbuch sagte "eine Art Winde, die nachts aufblueht" (fein), Lachskaviar, Thunfisch, Meeraal, Schnepfenaal und Kabeljau, der sakura(typ.jap.Kirschblueten)-farben gefaerbt und mit Zucker gesuesst ist und natuerlich Krabben jeglicher Art. Obwohl ich mich in Deutschland sehr zieren kann, was Essen abgeht, haben wir eigentlich alles probiert und es gemocht, und ich moechte an dieser Stelle nochmal betonen, dass alles roh war...! Zur Nachspeise bekam ich dann noch Gruener Tee-Eis mit suessen roten Bohnen (Akusi), was den Abend fuer mich noch abgerundet hat. Dem Max ging es nach dem Essen allerdings leider nicht mehr so gut und er verflucht den letzten Happen Thunfisch...



3. August
Gestern wollte Ayako mit uns nach Kamakura, eine kleine Stadt wenig suedlich von Tokyo, fahren, hat sich aber in uebertriebener Eile ihren Zeh so am Fahrrad angehauen, dass sie nicht mit uns mit gefahren ist, sondern ins Krankenhaus...das war also das erste Mal, dass wir ohne exakte Beschreibung von Ayako in diesem riesigen, unuebersichtlichen U-Bahnnetz unterwegs waren, aber ich muss erwaehnen, dass wir uns nicht immer, wenn auch nicht absichtlich, an ihren Plan gehalten haben, und trotzdem immer nur wenig verspaetet ankamen (worauf wir sehr stolz sind). Nach einem Streit ueber mehr oder weniger nebensaechliche Kleinigkeiten (unser erster!!!) ging es uns (auch mit einander) sehr gut in Kamakura, und neben den beeindruckenden alten Tempeln, fand ich den riesigen Buddha tief bewegend, wirklich, aber genaueres wuerde jetzt wohl zu weit gehen.



Zurueck in Tokyo hat uns Ayako zu ihrer Mutter gelotst, die nicht bei ihr wohnt, sondern in einer kleinen Wohnung, neben 4 Autostrassen, die uebereinander verlaufen, aber trotzdem sehr gemuetlich lebt, wahrscheinlich wegen ihrer Art. Das Essen war wiedermal fantastisch, vermutlich auch fuer nicht so abenteuerlustige Europaeer und wir haben uns gefreut, auch mal in einem Zuhause zu kriegen, weil das noch mal authentischer ist. Die Mutter war sehr freundlich und hat viel gelacht und vor allem alles verstanden, was wir auf Englisch gesprochen haben, was bei den Japanern nicht altaeglich ist.

5. August, Nagoya
So, mal wieder ein vertrautes Gesicht, ausser das vom Max. Wir sind nach einer irgendwie schrecklichen, weil im Bus verbrachten, Nacht um 5:40 in Nagoya angekommen und wurden dann bald vom lieben Markus (der hier ein Jahr lang studiert und seit April hier ist) abgeholt. Ein bisschen haben wir gefruehstueckt und die Stadt angeschaut und jetzt habe ich endlich die Gelegenheit und Zeit, meinen Bericht an Euch weiterzugeben. Sein Zimmer hier im Studentenwohnheim hat sogar ein Mini-Bad und ist ziemlich geraeumig, wenn man japanische Normen im Kopf hat; fuer drei Leute wird es allerdings gemuetlich, aber das ist ja auch mal ganz nett und vielleicht stellen wir den Schreibtisch noch auf den Balkon. Die Moeglichkeit heute Abend noch Karaoke zu „machen“ nehmen wir wohl nicht wahr, sondern unterhalten uns lieber beim Abendessen mit einem Singapurianer, wenn ich ihn so nennen darf, und sind somit auch fitter fuer morgen: in der Frueh geht es dann auf nach Kyoto und dank Markus streunen wir vermutlich diesmal ein bisschen organisierter durch die asiatische Kultur...
Noch zu gestern: nachdem wir uns frueh von Ayako verabschiedet haben, haben wir uns auf die Suche nach einem „10 min, 1000 Yen“-Shop gemacht, in dem der Max sich die Haare hat abschneiden lassen, was sehr witzig war, denn er hat sich ja nur mit Gesten artikulieren koennen...





Wieder mal etwas zu spaet trafen wir dann Manami, meine japanisch-honduranische Schwester, die ich ja seit ueber 2 Jahren nicht mehr gesehen hatte und brachten unser Gepaeck erst mal zu ihr. Leider stellte sich heraus, dass sowohl die Landjaeger, als auch die 2 Viertel doppeltgebackenes Sonnenbauernbrot und das Laiberl Vintschkauer geschimmelt waren, obwohl meine liebe Mutter sie sorfältig eingepackt hatte. Das muss an der uebermässigen Hitze und Luftfeuchtigkeit liegen (gestern hatte es 35°, heute ist es noch heisser) und jetzt ist leider das Geschleppe einige meiner Gastgeschenke umsonst gewesen, aber Markus meint, die Idee zaehlt auch und schliesslich hat der ja noch die Weisswuerste aus der Dose mit Senf...
Na ja, jedenfalls sind wir dann an Tokoys „beach“ gefahren, was nicht sehr aufregend, aber ganz nett war, obwohl man naterlich nicht auf die Idee kommen wuerde, dort baden zu wollen. Gleich dort sahen wir das 2. Hoechste Riesenrad der Welt, fuhren aber dann weiter nach Odeiba, das Hafenviertel der Stadt mit der so genannten Rainbow-bridge, die allerdings entgegen unserer Erwartungen kein bisschen farbig war. Dafuer wurde die Skyline bei zunehmender Dunkelheit auch immer schoener und die Zeit mit Manami konnte ich sehr geniessen, obwohl wir nicht viel geredet haben, aber nach so langer Zeit, in der man sich fast nicht gesprochen hat und das nachdem wir 4 Monate im gleichen Zimmer gewohnt haben...es gibt nicht viel zu sagen und die Verbindung ist trotzdem da. Das genoss ich sehr. Zum Abendessen sind wir in das japanische Pendant zu McDonalds gegangen und haben Reis mit Fleisch gegessen, was erstaunlich gut war. Zum „Desato“, japanisch fuer Desert lud uns Manami zu einem gemeinsamen riesigen Eisbecher mit Fruechten und Sahne in eines direkt beim Fluss gelegenen Malls ein, in die die Platform mit dem besten Blick integriert sind. Anschliessend fuhren wir gemeinsam zurueck nach Shinjyuku, wo wir unseren Nachtbus nehmen sollten und obwohl wir nach dem Friseur in die Gegend gegangen sind, um es abends schneller zu finden, waeren wir hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, wenn sich Manami nicht durch gefragt haette; entgegen dem Image und den Erfahrungen, die wir mit japanischer Organisation bisher gemacht haben, lief die Abfertigung total provisorisch ab, mitten im Businessviertel haben die Leute Klapptische aufgestellt und die Passagiere auf ausgedruckten Listen durchgestrichen. Wir bekamen eine Nummer, die dann ausgerufen wurde und dem Mann mit dem Lautsprecher folgten wir um die Ecke zum Bus, dem Schlafplatz unserer unruhigen Nacht.
Hoffe, Euch allen geht es mindestens so gut wie mir, nur dass ihr vielleicht noch mehr Schlaf kriegt...ich leg mich jetzt noch mal hin.
Matane und liebe Gruesse!
clara


Comments:
Hola ihr zwei Lieben!!
Eure Reise liest sich so spannend! Wahnsinn was ihr alles erlebt und dabei ist es erst die erste woche! saugeil. Auch wenn ich mir das alles nur grob vorstellen kann, bekomme ich doch einen Eindruck von Japan. Clara, ich hab mich bei dir noch gar nicht via email gemeldet, aber ich hoffe bzw. nehme es an, dass es dir gut geht und du das Land genießt. Ich hoffe, ihr kriegt die nächsten Tage mehr Schlaf!!!
Con mucho amor y tantos besos!!!
Laura
 
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